Beginn der Sternsingeraktion
Einen Tag nach dem Fest der Heiligen Drei Könige begann am 7. Januar 2014 in unserer Gemeinde die Sternsingeraktion, am selben Tag übrigens, an dem beispielsweise auch die deutsche Bundeskanzlerin von Sternsingern besucht wurde. Wir eröffneten unseren Besuchsreigen in der Österreichischen und anschließend in der Deutschen Botschaft. Dabei wurde unsere große Sternsingergruppe (11 Mädchen und Buben) nicht nur sehr herzlich begrüßt, sondern auch mit viel Lob für die hervorragend dargebrachten Lieder und Sprüche bedacht. Natürlich durfte auch nicht das Anschreiben des Segens fehlen. 20+C+M+B+14, was im Lateinischen heißt: „Christus mansionem benedicat“, deutsch: „Christus segne dieses Haus“.
Neues Mitteilungsblatt
Alle zwei Monate geht bei uns wortwörtlich die Post ab. Jeweils am Beginn der ungeraden Monate wird das Mitteilungsblatt verschickt, welches die Deutschsprachige Evangelische Gemeinde Prag zusammen mit unserer Gemeinde herausgibt. Das ist immer mit Arbeit verbunden, denn die Blätter müssen gefaltet und kuvertiert werden. Aber das Anliegen lohnt die Arbeit: dass nämlich möglichst viele Menschen in regelmäßigen Abständen einen schriftlichen Gruß von unseren Gemeinden erhalten und auch über die wichtigsten Termine und Vorhaben informiert werden. Auf unserer Homepage findet sich das Mitteilungsblatt und der beiliegende Terminkalender auch online. Siehe rechts.
Weihnachten
Wieder ist Weihnachten geworden. Wir feiern mehrere Wochen lang das Fest der Geburt Jesu. Er ist der Schlüssel zum Himmel. Im Kind von Bethlehem hat sich Gott berührbar gemacht. Es war eine Freude, dass in der „Christmette zu früher Stunde“ so viele Menschen miteinander das schöne Glaubensgeheimnis der Menschwerdung Gottes gefeiert haben: Kinder und ältere Menschen, Familien und Alleinstehende, Deutschsprachige und Tschechen, in Prag Ansässige und solche, die anlässlich des Weihnachtsfestes aus den deutschsprachigen Ländern hierher kamen. Wir gingen froher und dankbarer Stimmung auseinander!
Kirchenfassade erstrahlt in neuem Glanz!
Rechtzeitig vor Weihnachten wurden in der dritten Adventswoche die Renovierungsarbeiten an der Vorderfassade unserer Kirche Sankt Johannes Nepomuk am Felsen abgeschlossen. Welche Freude! Unsere Kirche gilt ja kunsthistorisch als ein Hauptbeispiel des sog. „Dynamischen Barocks“ und als eines der wichtigsten Werke des bekannten böhmischen Barockarchitekten Kilian Ignaz Dientzenhofer. Dass es sich wirklich um einen ganz herausragenden Sakralbau handelt – davon kann man sich jetzt besonders gut überzeugen. Vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender, an die beteiligten Firmen und an das Bauamt der Erzdiözese Prag! Freilich ist damit unser Renovierungsprojekt noch lange nicht abgeschlossen. Es warten auch noch die beiden Seitenfassaden und unsere Sakristei. Deswegen bitten wir um weitere Unterstützung!
Freude über den Alphakurs
Am Dienstag, dem 17. Dezember 2013, trafen sich noch einmal alle Team-Mitglieder des bereits Anfang Dezember abgeschlossenen Alpha-Glaubenskurses, um miteinander das gute Gelingen dieses ökumenischen Projektes unserer beiden deutschsprachigen Prager Gemeinden zu feiern, die Auswertungsbögen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu studieren und eine neue Veranstaltungsreihe für 2014 zu planen. Wir sind so dankbar und freudig berührt, dass unser Alphakurs, den wir im Herbst begonnen hatten, eine solch positive Resonanz gefunden hat. Man kann nur Staunen! Am Foto: Sämtliche Team-Mitglieder (außer der Fotograf).
Alfons-Buch in portugiesischer Sprache
Das Buch von P. Martin Leitgöb über den Ordensgründer der Redemptoristen mit dem Titel „Alfons von Liguori. Lehrer des Gebetes und der Barmherzigkeit“ ist nun in portugiesischer Sprache erschienen. Es kam im brasilianischen Verlag „Santuario“ heraus und trägt den exakt übersetzten Titel: „Alfonso de Ligorio. Mestre da Oração e da Misericórdia“. Was uns der große Heilige des 18. Jahrhunderts bis heute zu sagen hat bzw. worin er uns helfen kann, ist mit den beiden Begriffen „Gebet“ und „Barmherzigkeit“ ins Licht gerückt. Es handelt sich um Haltungen, derer wir Christen auch heute dringend bedürfen. Die deutschsprachige Ausgabe des Buches ist übrigens nach wie vor im Buchhandel oder direkt bei P. Martin Leitgöb erhältlich.
Zweiter Adventssonntag
Am zweiten Adventssonntag, dem 8. Dezember, hatten wir wiederum wie Jedes Jahr die Freude, den deutsch-tschechischen Kindergarten „Kids Company“ in unserem Gottesdienst zu Gast zu haben. Advent ist ja besonders auch eine Zeit der Kinder, von denen wir Erwachsene viel lernen können, vor allem die Fähigkeit zu staunen und sich zu freuen. In unserer Gemeinde feierten wir an diesem Sonntag das Fest „Mariä Empfängnis“ . An diesem Fest wird in besonderer Weise das „Ja“ zu Gott, zum Mitmenschen und zu uns selbst unterstrichen. Gerade jetzt im Advent sollte das „Ja“ in unserem Leben gegenüber dem vielfachen „Nein“, das nur allzu häufig gesprochen oder gedacht wird, deutlich überwiegen.
Krabbelgruppe in der „Kids Company“
Die Krabbelgruppe ist für unsere Gemeinde etwas ganz wichtiges. Und sie ist außergewöhnlich aktiv. Zur Zeit sind jeden Mittwoch so viele Kinder und Mütter da, dass man sich im Oktober und November außerhalb unseres kleinen Gemeinderaums traf, nämlich in einem Nebengebäude der österreichischen Botschaftsresidenz. Bevor es wieder in den Gemeinderaum zurückging, machte die Krabbelgruppe in der ersten Adventswoche noch Station im deutsch-tschechischen Kindergarten „Kids Company“, mit dem wir gut zusammenarbeiten. Es war für die Kinder und Mütter toll, diese Institution kennen zu lernen, die ja besonders dadurch hervorsticht, dass es ein zweisprachiger Kindergarten ist und damit schon von früh an Brücken zwischen den Sprachen und Kulturen gebaut werden.
Erster Adventssonntag
Besonders viele Menschen haben am ersten Adventssonntag den Gottesdienst in Sankt Johannes Nepomuk am Felsen besucht. Lange schon war unsere Kirche nicht mehr so voll. Die Sitzplätze reichten bei weitem nicht aus. Nicht wenige haben auch ihren Adventskranz von zuhause mitgebracht, um ihn segnen zu lassen. Zu Besuch war außerdem ein wunderbarer Männerchor aus Hürth-Efferen, nahe Köln, der den Gottesdienst musikalisch mitgestaltete. Woche für Woche wird es am Adventskranz jeweils um eine Kerze heller. Das lädt uns ein, jetzt im Advent durch Zuneigung zu anderen Menschen, besonders zu Armen, Einsamen und Kranken, immer mehr Licht zu verbreiten. Und: Rechnen wir damit, dass Gott zu uns kommt. Er hat sich schon aufgemacht.
Benefizaktion in Drahenice
Beim Adventsmarkt, der am Samstag vor dem ersten Adentssonntag im Schloss Drahenice über die Bühne ging, gab es auch einen Secondhand-Kleiderstand, dessen Einnahmen der Renovierung unserer Kirche zugute kommen. Diese schöne Benefizaktion beruhte auf der Idee eines Mitglieds unserer Gemeinde. Herzlichen Dank dafür! Es ist immer schön, wenn Menschen Ideen haben und zugleich für deren Durchführung sorgen. Danke auch allen Spenderinnen und Spendern der durch die Bank schönen Kleider. Insgesamt sah man beim Adventsmarkt in Drahenice viele Bekannte, Kinder und Erwachsene. Im Ausland tun ja Begegnungsmöglichkeiten aller Art besonders gut, besonders jetzt im Advent.